Der Kauf einer Wohnung ist laut Stiftung Warentest fast immer günstiger als das Wohnen zur Miete. Ein Vergleich zwischen dem Kauf einer Wohnung und einer Geldanlage mit 30 Jahren Laufzeit habe gezeigt, dass die Wohnung am Ende 145.000 € mehr Wert war als die Geldanlage des Mieters, berichtet das Magazin Finanztest in seiner aktuellen Ausgabe.
In dem Vergleich habe sich gezeigt, dass Wohnungskäufer bereits nach sechs Jahren finanziell günstiger wegkommen als Mieter, berichtet “Finanztest”. Die Wohnung sei in der Modellrechnung zu diesem Zeitpunkt abzüglich der Restschuld bereits mehr wert gewesen als die Geldanlage des Mieters. Noch größer sei der Vorteil nach 26 Jahren geworden, als der Kredit im Modell komplett abbezahlt war. Ab dann wohnte der Wohnungskäufer mietfrei. Nach 30 Jahren schließlich sei die Immobilie 145.000 € mehr wert gewesen als die Geldanlage: Die Immobilie habe dann einen Wert von 243.000 € gehabt, die Geldanlage war 98.000 € wert. Weiterlesen
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Investitionen im Immobilienmarkt der Metropolregion Nürnberg sind risikolos
Für Thomas Beyerle von Degi Research ist klar: Es gibt „ein Überangebot in der Provinz und einen Mangel in den Zentren.” Dadurch gehe eine Schere auf – und zwar bei Mieten und Kaufpreisen. In manchen Großstädten könnten die Mieten schon in wenigen Jahren „durch die Decke schießen”, prognostiziert Beyerle. Wer also jetzt in den gefragten Gegenden Deutschlands baut oder kauft, dürfte nichts falsch machen – egal, ob er die Wohnung oder das Haus selbst bewohnt oder vermietet. Weiterlesen
WO LEBT ES SICH AM BESTEN
Die Leser von Focus Online konnten 80 deutsche Städte in verschiedenen Kategorien bewerten:
Die Anleger wollen raus aus Cash und Aktien
Viele Menschen sehnen sich nach Sicherheit. Ein Gefühl, das ihnen vor allem eine Immobilie liefert. Gerade wenn die Börsenkurse einbrechen, das Sparkonto so gut wie nichts mehr abwirft oder gar eine Megainflation das Geld zu entwerten droht: Haus oder Wohnung bleiben bestehen.
Die aktuell niedrigen Zinsen erhöhen die Anziehungskraft. So günstig wie jetzt bekommt man nur selten einen Hypothekenkredit.
Dax auf Null, Immos auf Wachstumskurs
Wenn man einen Rentabilitätsvergleich über einen kürzeren Zeitraum zieht, steht die Immobilie recht gut da.
Von 1998 bis Ende 2008 durchlebte man als langfristig anlegender Käufer von deutschen Aktien eine emotionale Achterbahnfahrt, die im Dax auf 8000 Punkte hinauf und 2200 Zähler hinab führte. Belohnt wurde man nur, wenn man rechtzeitig ausstieg. Denn Ende 2008 stand der Dax ziemlich genau da, wo er Anfang 1998 auch schon war.
Immobilien konnten hingegen zulegen: Wohnimmobilien, bezogen auf die Wertsteigerung und den Einkommenszuwachs aus Vermietung und Verpachtung, in Prozent des Immobilienwerts um 54 Prozent, Bürogebäude um 34 Prozent.
Immobilienmarkt in der Metropolregion Nürnberg ist intakt
Im Städtedreieck Nürnberg-Fürth-Erlangen dürfen sich die Hauseigentümer auf einen steigen-den oder zumindest stabilen Wert ihrer Immobilie freuen, obwohl der deutsche Markt von der Krise nicht unberührt bleibt.
Die hervorragende Infrastruktur, Jobs, vielfältige Kulturangebote, das landschaftlich interessante Umland und die Lebensqualität werden hierbei besonders in den Vordergrund gestellt.
Gerade die Stadt Fürth sei „auf dem Sprung in die Zukunft” und zieht vor allem junge Familien an – Die Immobilien sind noch günstig, die Preise ziehen aber an.
Besonderes Lob gibt es für die Nutzung alter Gewerbegebäude, die um einige 10.000 € günstiger als in Nürnberg sind und in denen häufig Führungskräfte angesehener Großfirmen ziehen.
Mehr Förderung gefordert
ERHALT SICHER – AUSBAU FRAGLICH
Denkmalschutz- und Im-mobilienverbände fordern weiterhin die Stärkung und den Ausbau der Konjunkturförderung in der Denkmalpflege, sowie die Erhaltung und Stärkung der Steueranreize gemäß der § 7i, 7h, und 10 Einkommenssteuergesetz (ESTG). Die steuerliche Förderung ist ein wichtiger Ausgleich für den bürokratischen und bautechnischen Mehraufwand bei der Erhaltung und Sanierung von denkmalgeschützten Gebäuden. Der Erhalt und die mögliche Erweiterung der Denkmal-AfA sind daher unerlässlich. Zudem sei wichtig, dass Neuregelungen, wie beispielsweise der Paragraf 15b ESTG, der die steuerpolitisch fördernde Wirkung der Paragrafen 7i, 7h ESTG insbesondere bei Großprojekten konterkariert habe, dauerhaft ausbleiben.
Minister Steinbrück versichert, dass die Paragraphen 7i und h nicht gefährdet sind. Der Ausbau sei allerdings derzeit nicht geplant. Parlamentarier zeigten sich offen, weitere steuerliche Anreize zu schaffen.
Immobilienmarkt Nürnberg: Der Traum der Investoren
Gute Noten für Nürnberg: Bei einer bundesweiten Analyse landete der Immobilienmarkt der Me-tropolregion auf Platz eins – bezogen auf die Chancen und Risiken der Anleger.
Die Kriterien Wirtschafts-kraft, Standortqualität, unter anderem Produk-tivität und Gewerbe-steuersätze, sowie Sozial-struktur waren ausschlag-gebend.
Kaum Leerstand, eine äußerst positive Einwohnerentwicklung und eine niedrige Arbeitslosenquote tun ihr Übriges zum hervorragenden Abschneiden des fränkischen Zentrums.
Den Investoren dürfte es zudem freuen; denn die Preise im Immobiliensektor steigen kontinuierlich!
Wohneigentum entlastet im Alter
Süddeutsche Ballungszentren im Vorteil
Die Mieten und Kaufpreise sind langfristig seit 1975 vor allem in Westdeutschland und hier insbesondere im Süden stärker als die Inflation gestiegen. Ein Vergleich des Preisniveaus zeigt überdurchschnittliche Werte im Süden und Westen, aber unterdurchschnittliche Werte im Norden und Osten. Somit schützen Wohnungen vor allem in den Ballungszentren München und Nürnberg vor Inflation, was nicht zuletzt auf die hohen Renditen zurück zu führen ist.


